Posted by: arcuido | Februar 26, 2008

Streich.Akt.

Auszüge aus zwei Tagen streichen:

- “Nadine ? Kann ich die Heizung anmachen, dat Feeeeeling hier drin is so ätzend ” in kombination mit einem tiefen Seufzer.
- (Anmerkung: Die Wohnung liegt an einem Park, in welchem ein Krankenhaus für Süchtige und Straftäter ist.) Abends gegen 21 Uhr ertönt eine hysterische Stimme aus dem Wohnzimmer ins Bad zu mir. “Nadine ! Nadinnnneee ! Komm mal ! KOMM MAL !” Schmunzelnd wasche ich mir weiter die weiß gefärbten Hände und spreche leise in richtung Wohnzimmer “Denkst du, nur weil du mich rufst lass ich alles stehen und liegen und hüpf zu dir ins Wohnzimmer oder was ?” Angehechtet kommt er zu mir ins Bad. “Ja aber wenn es wirklich wichtig ist und ein Notfall !” bringt er mir tot ernst entgegen.  Seufzend trotte ich ihm nach. Mitten im Wohnzimmer bleibt er stehen, hält den Kopf schief und sagt: “Hörst du das ?! Hörst du das ! Ist da einer ausgebrochen ?” Mein Kopf sinkt richtung Boden und ich trotte zurück zum Händewaschen. Mit leicht genervter Stimme bringe ich ihm noch im gehen entgegen : “Wenn einer im Wohnzimmer steht, kannst dich nochmal bei mir melden.”
- Mitten im Streich-Akt. Er steht 5 Meter entfernt und streicht die Decke, ich am anderen Ende des Raumes die Wand. Er sagt aufgeregt : “Komm mal her, siehst du das ? Siehst du das ? Komm mal. Jetzt komm doch mal bitte ! Ich muss dir was zeigen !” Ich denk mir natürlich, was hat er nun wieder angestellt und hechte schnellen Schrittes zu ihm, schmeiße dabei den Aschenbecker von einem Tisch. Aschenbecher in scherben, dreck überall verteilt. Ohne jegliche emotionale oder körperlicher Bewegung diesbezüglich stelle ich mich neben ihn, starre an die Decke als wäre nichts gewesen und sage: “Was musst du mir zeigen ?… Wie ich den Aschenbecher am schnellsten zu bruch bekomm? “

Posted by: arcuido | Februar 25, 2008

kon|ver|sie|ren.

Manche Tage sollte man einfach aus dem Kalender streichen können.

Mein neues Lieblingswort des Monats: konversieren

Posted by: arcuido | Februar 21, 2008

Dumm.Ist.

…, wenn einem die Zigarette dreimal nach einander aus dem Mund fällt, weil die Ober- und Unterlippe betäubt ist.

Posted by: arcuido | Februar 19, 2008

Schnipsel.Salat.

Entwicklung der Partnerschaft - Die Phasenbeziehung


Das Modell einer amerikanischen Ehetherapeutin

Phase 1 Schwärmerei
Die Liebenden entdecken Gemeinsamkeiten, idealisieren sich gegenseitig, stellen sich auf den anderen ein und sind bereit, einander alle Wünsche zu erfüllen.
Phase 2 Realisierung
Es treten die Schwächen des anderen und Verschiedenheiten in Lebenseinstellung und bei Situationen auf. Este Gefühle der Enttäuschung kommen zutage.
Phase 3 Machtkampf
Jeder versucht, den anderen zu verändern, ihn nach seinen Erwartungen zu formen. Dabei wird Misstrauen geschürt, wütende Auseinandersetzungen und Schuldzuweisungen sind die Folge.
Phase 4 Das „Verflixte 7. Jahr“
Es muss nicht wirklich das siebente Jahr des Zusammenseins sein, in dem einer oder beide Partner den Wunsch verspüren, sich zu trennen, da sie sich vom anderen eingeengt fühlen.
Phase 5 Versöhnung
Die Partner finden wieder zueinander, da sie erkannt haben, dass der jeweilige Partner nicht unbedingt den eigenen Erwartungen entsprechen muss.
Phase 6 Akzeptanz
Man akzeptiert sich. Ein Gleichgewicht zwischen Nähe und Selbstständigkeit hat sich entwickelt. Die Partner nehmen sich gegenseitig an, wie sie sind.

Eine weitere Theorie aus Deutschland

Phase 1 Genuss !
Die Liebenden fallen buchstäblich “übereinander her”. Es handelt sich dabei um die Zeit des Verrücktseins nach dem anderen.
Phase 2 Zufriedenheit
Es stellt sich ein wohliges Glücksgefühl ein. Man ist sich sicher, den richtigen Partner fürs Leben gefunden zu haben.
Phase 3 Alltag
Die Pärchen lernen sich bei der Bewältigung des Alltags besser kennen und sie fragen sich bei gewissen Situationen erstmals, ob sie es sich wirklich so vorgestellt haben. Es ist die sensibelste Phase einer Beziehung, in der auftretende Probleme sozusagen an der Wurzel bewältigt werden sollten.
Phase 4 Stress und Streit
Die Paare fangen an, sich verbal auseinander zu setzen, um Meinungsverschiedenheiten auszutragen. Diese Phase ist die schwierigste, da sich herausstellt, ob eine Beziehung hält oder ob man sich trennt. In dieser Phase des Aussondierens verharren manche Paare ziemlich lange.
Phase 5 Trennung oder Ruhepol
Die jeweiligen Partner finden in dieser Zeit zu sich selbst, Freiräume werden gegenseitig zugebilligt und es tritt eine definitive Festigung der Partnerschaft ein. Oder aber, eine Trennung findet statt.
Phase 6 Glück
Die Phase des Glücks, des Gefühls der Sicherheit, unbedingten Vertrauens und des sich Liebens. Auch in dieser Phase gibt es natürlich noch immer Bewegung – und damit sind nicht nur die im Bett gemeint.
Natürlich kann man diese Grundsätze sicherlich nicht auf alle Beziehungen ummünzen, da Partnerschaften wie die Menschen selbst individuell und sehr komplex sind.

Beziehungspsychologie

Das Wesentliche ist, dass sich die Mitglieder einer menschlichen Gemeinschaft auf allen ihren Entwicklungsstufen gegenseitig bestätigen (= Prinzip der Akzeptanz).

Man kann sagen:

„Eine Gesellschaft ist in dem Maße menschlich, als ihre Mitglieder einander bestätigen“

In der Ur-Beziehung zwischen Mann und Frau ist das die unverzichtbare, aber nur durch gemeinsame Anstrengungen zu schaffende Grundlage. Denn das männliche und das weibliche Prinzip sind zugleich Distanz und Nähe. Pflege des Fundamentes der zwischenmenschlichen Beziehung ist deshalb nötig, ständige Besinnung auf das Zweifache und Eine:
1. Der Wunsch jedes Menschen als das, was er ist und als das, was er werden kann, von Menschen bestätigt zu werden und
2. die dem Menschen eingeborene Fähigkeit, seine Mitmenschen ebenso zu bestätigen.
Das Brachliegen der letzteren Fähigkeit macht die eigentliche Schwäche des Menschen aus und führt zur Unfähigkeit, in Gemeinschaft mit anderen zu leben und zum Scheitern der Beziehungen.

„Wirkliches Menschsein gibt es aber nur da, wo die Fähigkeit der Bestätigung sich entfaltet.“

Das innerste Wachstum des Selbst (seine seelisch-geistige Entwicklung) vollzieht sich nicht, wie man heute gern meint aus dem Verhältnis des Menschen zu sich selbst, sondern aus dem zwischen dem Einen und dem Anderen, zwischen Menschen in der Begegnung, d.h. vornehmlich aus der Gegenseitigkeit der Vergegenwärtigung.

„Der Mensch will in seinem Sein bestätigt werden durch den Menschen und will so im Sein des anderen seine Gegenwart haben.“

Chemie der Verliebtheit

“Verliebt sich ein Mensch, so sorgen verschiedene Botenstoffe für Euphorie (Dopamin), Aufregung (Adrenalin), rauschartige Glücksgefühle und tiefes Wohlbefinden (Endorphin und Cortisol) (umgekehrt können Momente, in denen man nicht mit der geliebten Person zusammen ist, als schmerzhaft empfunden werden) und erhöhte sexuelle Lust. Auch Sexualduftstoffe (Pheromone) werden vermehrt abgegeben. Hingegen sinkt der Serotoninspiegel stark ab, wodurch der Zustand der Verliebtheit in diesem Punkt eine Ähnlichkeit mit vielen psychischen Krankheiten aufweist. Das trägt dazu bei, dass Verliebte sich zeitweise in einem Zustand der „Unzurechnungsfähigkeit“ befinden können, sich dabei zu irrationalen Handlungen hinreißen lassen und Hemmschwellen abbauen. Nach einiger Zeit (wenige Monate) gewöhnt sich der Körper an diese Dosen, und ganz allmählich (laut WHO maximal nach 24–36 Monaten) beendet das Gehirn diesen sensorischen „Rauschzustand“.
Nach vier Jahren Verliebtheit sind laut internationalen Statistiken die Scheidungen bei Menschen am häufigsten. Nach dieser Phase spielen die Hormone Oxytocin und das männliche Gegenstück Vasopressin, die Vertrautheit und Bindungen verstärken, und Endorphine eine Rolle. Nach etwa zwei bis vier Jahren muss die Verliebtheit in eine andere Form der Liebe übergehen, in der die Beziehung der Partner eher vom freundschaftlichen Ausleben gemeinsamer Interessen geprägt ist; denn die berauschenden Hormone können ab einem bestimmten Punkt ihre Wirkung nicht mehr entfalten. Als Folge stellt der Körper ihre Produktion ganz ein. „Entzugserscheinungen“ können die Folge sein; nun treten auch viele vormals nicht störende Eigenschaften beim Partner offen zutage. Aus rein hormoneller Sicht wäre eine Trennung nun oft ebenso vorteilhaft wie ein weiteres Zusammenbleiben, um die Kinder aufzuziehen.“

Quellen:
Wikipedia
Hypnose-gth.org

Posted by: arcuido | Februar 19, 2008

Lesenswert.

Anmerkung: Unterstrichene Stellen in den Zitaten wurden im Original kursiv gedruck

Björn Süfke: Die männliche Angst vor den Gefühlen

Süfke untersucht die Frage, woher die Tendenz bei Männern kommt, ihre Gefühle zu verdrängen. Seine Erklärung, die man teilen mag oder auch nicht: In unserer Gesellschaft fehlt es den kleinen Jungen an echten männlichen Identifikationsfiguren. Die wichtigste Bezugsperson als Säugling ist die Mutter, weiter geht es mit Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen. Ihre Väter sehen die Jungs erst erschöpft nach Feierabend, oder als Eventmanager am Wochenende - nach Süfke zu wenig, um als positive Identifikationsfigur dienen zu können. Auch Männerfiguren in den Medien bieten hierfür keine hinreichende Grundlage.

Aufgrund dieser Tatsache, so Süfke, wählen die Jungs eine “Umwegindentifikation”. Da sie aus unmittelbarer Erfahrung nur das kennen, was typisch weiblich ist, definieren sie die männliche Rolle als alles Nicht-Weibliche. Süfke spricht vom “Nicht-Nicht-Mann”.
Zu dieser These kann man stehen, wie man will. Spannend wird es, wenn Süfke den Mechanismus beschreibt:

Nun nimmt das Drama seinen Lauf. Die Abgrenzung von der Frau, von der Mutter, von dem als weiblich Angenommenen bedeutet für die Jungen, dass sie jene inneren Anteile, die sie ansonsten nur von Frauen kennen, abspalten müssen: Trauer, Angst, Zärtlichkeit oder das Bedürfnis nach Trost. Denn nach der grausamen Logik der Umwegidentifikation handelt es sich hierbei um Nicht-Mann-Anteile. So lernen Jungen, diese normalen, allgemein-menschlichen Impulse, die immer wieder aus ihrem Inneren heraus entstehen, zu fürchten und am Ende zu verachten. [...] Entscheidend dabei ist, dass nicht nur die Ereignisse, die Trauer, Angst oder Hilflosigkeit auslösen, sondern diese Gefühle an sich gefürchtet und vermieden werden. [...]

Nun lassen sich Gefühle aber nicht einfach ausschalten. Was macht der Nicht-Nicht-Mann, wenn er doch einmal von ihnen “übermannt” wird? Er externalisiert sie. Und holt sich Orientierung und Richtschnur von außen.

Wenn Gefühle Handlungsrichtlinien sind, müssen Männer, denen der Zugang zu diesen Gefühlen weitgehend versperrt ist, Handlungsmotivationen zwangsläufig im Außen suchen, in politischen Ideologien oder beruflichen Zielen. Auch für ihre persönliche Zufriedenheit brauchen Männer oft die Bestätigung von Außen, weil die inneren gefühlsmäßigen Rückmeldungen bezüglich der eigenen Bedürfnisbefriedigung fehlen.[...]

Hmm. Ist das so typisch männlich? Mir fallen auf Anhieb mehr Frauen ein, die unbedingt geliebt werden müssen, um sich nicht minderwertig zu fühlen. Ein gesundes Selbstwertgefühl? Fehlanzeige.
Aber sei’s drum: Was auf Männer zutrifft, muss für Frauen nicht zwangläufig falsch sein.

Süfke jedenfalls liefert eine Erklärung, warum sich derart deformierte Männer so gern in hochabstrakte Glaubens- und Gedankensysteme verrennen:

Eine zentrale Folgeerscheinung der fortschreitenden Gefühlsferne vieler Männer ist ihr Hang, besser Zwang zur Abstraktion. Es ist eine notwendige Konsequenz des verwehrten Zugangs zu den eigenen Gefühlen, sein Handeln in der Welt der Ideologien zu stützen. Wer innere Handlungsimpulse nicht wahrzunehmen vermag, ist darauf angewiesen, Verhaltensanleitungen von außen zu erhalten, sich an generellen Prinzipien oder Grundsätzen zu orientieren.[...] Dogmen aller Art eignen sich ganz besonders gut für selbstbezugslose Handlungsbegründungen.

So wertvoll und einsichtsreich diese Passagen auch sind: An Süfkes Artikel stört mich das unterschwellige Postulat vom grundsätzlich defekten Mann, während die Wünsche der Frauen an die Männer mehr oder weniger unhinterfragt bleiben.

[...] Es sollte am liebsten ein fürsorglicher, emotionaler und sensibler Mann sein, mit dem männlichen Charisma eines Georges Clooney. Ein ganzer Mann im wahrsten Sinne des Wortes.
[...] Einer, der das Halzhacken mit nacktem Oberkörper gern unterbricht, wenn die Frau aus dem Büro kommt, um bei einem Latte macchiato über ihren Arbeitstag zu sprechen.[...]

Sie will ja “nur” reden. Im Extremfall läuft es darauf hinaus, dass frau ihr halbes Leben damit verbringt, über das zu quasseln, was sie in der anderen Hälfte erlebt hat. Ist das eine effiziente Art, mit seiner knapp bemessenen Lebenszeit umzugehen?
Außerdem bringt sie den Ärger von der Arbeit mit nach Hause und belastet auch noch die Beziehung damit. Gedanklich ist sie noch gar nicht heimgekommen, sondern steckt noch im Büro fest, hat den Feierabend gewissermaßen noch vor sich. Und bringt sich ganz nebenbei um die Möglichkeit, im Hier und Jetzt mit ihrem Liebsten etwas zu erleben, das einen Ausgleich zum belastenden Büroalltag schaffen könnte. Vermutlich wird sie ihn später sogar anraunzen, wenn sie friert, weil er nicht genügend Brennholz gehackt hat. ;-)
Der “männliche Weg” mit dem Alltag umzugehen, ist nicht grundsätzlich besser oder schlechter als der “weiblich” - er ist zunächst einmal anders. Und trägt nicht nur pathologische Züge.

Wolf Schneider: Die neun Mythen der Esoterik

Wolf Schneider ist profiliertes Mitglied der Esoterik-Szene, u.a. als Herausgeber des Magazins “Connection”. Um so beachtenswerter ist sein Rundumschlag, mit der er mit Dogmen und in der Szene allgemein akzeptierten “Wahrheiten” aufräumt, sie zumindest relativiert.
Im einzelnen rechnet er mit folgenden Mythen ab:

  1. Das Ego ist schlecht.
  2. Etwas oder jemanden zu bewerten ist schlecht.
  3. Das Herz ist besser als der Kopf.
  4. Der Geist ist mächtiger als die Materie.
  5. Es gibt ein Leben nach dem Tod.
  6. Loslassen ist besser als Festhalten.
  7. Wir erschaffen uns die Welt, die wir erleben.
  8. Postiv denken ist gut, spirituell und ganzheitlich.
  9. Alles ist eins, Vereinigung ist besser als Trennung.

Zwei Beispiele für seine Argumentationen. Zum ersten Punkt “Das Ego ist schlecht” schreibt Schneider:

Bereits in der buddistischen Lehre wird das Ego in Frage gestellt - und zwar fundamental. Kern der Vorstellung ist die These, dass es das Selbst gar nicht gibt; es ist unter allen Illusionen die Kernillusion. [...] Die Entdeckung der Identität gleicht in dieser Theorie dem Schälen einer Zwiebel: Mit dem Häuten der letzten Schale ist nichts mehr da, der Kern ist leer.
[...] Richtig am Mythos vom unheilbringenden Ego ist: Das Bewusstsein, ein separater Teil des Ganzen zu sein, ist eine, wenn nicht die wichtigste Quelle des menschlichen und zwischenmenschlichen Leidens.
Wer das Ego allerdings nicht nur als Illusion durchschauen, sondern es vernichten will, hat ein Problem: Er kämpft gegen seinen eigenen Schatten, den man bekanntlich nicht loswerden kann. Es ist ja immer das Ego selbst, welches das Ego vernichten will.
Ich nenne es einen Mythos [...], das Ego für unnütz zu halten oder in ihm sogar das Böse schlechthin zu sehen.[...]

Und zum achten Punkt, zum “Positiven Denken”, erklärt er dem kaum noch staunenden Leser:

[...] Psychologisch gesehen ist das positive Denken vor allem eine Schattenverdrängung. Philosophisch gesehen ist es der Blick auf die Welt durch eine rosarote Brille - die Welt ist ja keineswegs so schön und gut, wie die Positivdenker sie gerne zeichnen.
Ist dieser Mythos wenigstens spirituell? Nein, denn Selbstbetrug ist nicht spirituell. Ist er ganzheitlich? Nein, denn der Schatten gehört mit zum Ganzen, ohne ihn ist man nicht vollständig.
Der Ursprung dieser Idee ist: Gute Worte bewirken Gutes. [...] Was man mit positiven Gedanken, Worten und Taten erreichen kann, ist wirklich erstaunlich: Da die Gedanken oft die Ursache von Worten, und Worte die von Taten sind, sollten wir auch die Wirksamkeit von Gedanken nicht unterschätzen. Erst recht dann nicht, wenn es um unser Innenleben und unserer Gesundheit geht, denn ist diesen Bereichen sind Gedanken besonders wirkungsvoll.

Also keine Totalabsage an die Mythen. Schneider hebt sie lediglich vom Thron absoluter Dogmen herab und stellt sie an die ihnen zustehenden Plätze.

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Aus purer Faulheit habe ich den Text übernommen. Mir fehlt derzeit die Muse es umzuschreiben. Finde es aber auf alle Fälle sehr Lesenswert.

Quelle:
Ralviehversum
Psychologie Heute

Posted by: arcuido | Februar 16, 2008

Typisch.Frau.

Typisch Frau. Ja, ich als Frau darf das sagen. Aus stetiger Unruhe und Unzufriedenheit resultiert Shopping. In den letzten drei Tagen habe ich mich selbst übertroffen. Im Normalfall bin ich nicht der extreme Shoppingfreak, so aber nicht momentan. Derzeitiger Zwischenstand: Zwei neue Blusen, ein neuer Pullover, eine neue Duschvorrichtung, eine neue Hose, eine neue Jacke, ein neues Bild, Augenbrauen machen lassen beim Friseur und neues Parfüm.
Bin mal gespannt was mir nächste Woche einfällt. Es fehlen auf alle Fälle noch neue Schuhe.

Posted by: arcuido | Februar 16, 2008

Deutschlands.Hobbyfotografen.

“Über 100 Speicherkarten hat die Firma O&O Software in Online-Auktionen erworben, um zu untersuchen, ob die ehemaligen Fotos auf ihnen auch wirklich sicher gelöscht waren. Erschreckendes Ergebnis: Eine Vielzahl der Daten konnte rekonstruiert werden.”

Neben harmlosen Fotos findet man auch schon skurile Dinge wie private Modeschauen oder erotische Darbietungen.

speicherchip1.gif

speicherchip2.gif

Ebenso erkennt man einige Probleme, welche die früheren Speicherchip-Besitzer so mit sich trugen und unbedingt, merkwürdiger weise, sogar auf einem Foto verewigten.

speicherchip3.gif

Deutschland ist komisch.
Wobei mir einfällt, das ich ebenso mal einen alten PC losgeworden bin, im nachhinein viel mir ein, das ich die Speicherkarte garnicht gelöscht hatte.

Quelle: Stern.de

arc.

Posted by: arcuido | Februar 16, 2008

Fav.Music.

Musik die ich derzeit nonstop hören kann:


Two Gallants: Despite what you´ve been told

Two Gallants: Seems like home to me

CocoRosie: Rainbowarriors

CocoRosie: Beautiful Boyz


Chin Up Chin Up: This Harness Can’t Ride Anything

arc.
Posted by: arcuido | Februar 15, 2008

Stalking.

Ich könnte schwören das ich heute verfolgt wurde ! Irgendwie unbewusst und doch ganz bewusst viel mir dies auf.

Tatort:
Einkaufszentrum. Jaja, sicherlich ein reiner Zufall. In einem großen Einkaufszentrum gibt es sicherlich viele Menschen die auch einmal in die selbe Richtung gehen wie ich. Das mag ja alles schön und gut sein, dennoch…
Es war eine düstere Atmospähre, Nebel lag über den leeren Straßen und in der Ferne vernahm man Geräusche von gequälten Tieren. Richtig, es war der Parkplatz vor einem riesigen Einkaufszentrum. Auspuffnebel und weinende, noch leere, Einkaufswagen zierten den Parkplatz.

Etwas später:
Der eigene Einkaufswagen ziert mich nun seit geschlagenen 25 Minuten, ich bin zur amtlichen Einkaufswagenschieberin befördert worden, während A. und M. noch durch die Gänge schlendern. Einsam und verlassen stehe ich zwischen den Gängen und warte auf die Rückkehr. Aus der Entfernung ertönt ein noch leises Streitgespräch zwischen den beiden, ob der neue Wasserkocher 1,5 oder 1,7 Liter auffassen sollten für eine Tasse Kaffee. Sicher, jeder brauch doch einen zweiten Wasserkocher im Haushalt für eine Tasse Kaffee zwischendurch. Neben mir steht ein armer Tölpel, den wohl das ungefähr selbe Schicksal ereilt hat. Ein wenig gequält lächel ich rüber und nicke kurz.

4 Gänge weiter:
Milch, Yoghurt und allerlei. Wieder stehe ich und warte, schließlich habe ich bereits fast alles im Einkaufswagen zusammengetragen was ich brauche. Das nennt sich Schnelleinkaufsverfahren. Keine 3 Meter hinter mir, wieder der Mann. Ich betrachte ihn diesmal etwas länger und halte auch nach Anhang ausschau. Schließlich kann ich Mutter und 2 Brüder erspähen. Er, Kopfhörer im Ohr, recht sportlich gekleitet und wirkt etwas verloren.

Waschmittelabteilung:
Ich entferne mich vom meinem Einkaufswagen, M. und A. sind bereits irgendwo verschollen. Sie haben Schokolade vergessen. Ich nähere mich vorsichtig den Waschmitteln, es gilt Weichspühler auszusuchen. Nach etwas ausschau halten und lesen der Beschreibungen habe ich mich entschieden und drehe mich Glücklich richtung Einkaufswagen. Da ist er wieder, direkt neben meinem Einkaufswagen. Er starrt zu mir rüber, ich starre auf meinen Weichspühler. Mit meinem Einkaufswagen mache ich mich auf die Suche nach den vermissten Mit-Einkäufern.

Fleisch- und Aufschnitttheke:
Ich kaufe Käse und Aufschnitt. M. und A. sind mit dem Fleisch beschäftigt und reden mir nebenbei noch ein alle möglichen anderen Dinge mit zu kaufen. Kurzer Blick zur Seite, da ist er wieder. Er steht ungefähre 7 Meter entfernt, wieder alleine, wieder starrend.

Zur Kasse:
Natürlich nicht ohne ihn, direkt hinter mir. Der Typ macht einen ja ganz wahnsinnig. Einbildung oder Tatsache ? Ich glaub ich spinn so langsam.

Endlich zu Hause angekommen öffne ich die Haustür um mich in die Küche zu begeben. Licht in meinem Badezimmer macht mich ein wenig skeptisch. Vorsichtig öffne ich die Badezimmertür und starre in meine Dusche, in welcher sich W. breitgemacht hat und sich um die Duschstange windet. Ich entschließe mich, mich erst einmal meinem Einkauf zu widmen und schließe die Tür wieder.

arc.

Posted by: arcuido | Februar 15, 2008

Far.Cry.

Da kann ich wirklich nur weinen, entweder vor lachen oder vor entsetzen.
Zur Erklärung: Far Cry ist ein PC-Spiel. Ein “Shooter” ? Ja, liege ich da richtig ? Dieses Spiel wird nun verfilmt. Ein Film, aus der Story eines PC Spiels. Ich freue mich ja immer, das solche Geschichten einmal aufgenommen werden um sie zu verfilmen, aber doch nicht Far Cry. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie man aus Far Cry einen ernst zu nehmenden Film produzieren kann. “Journalistin und Ex-Soldat decken auf einer einsamen Insel in den Tropen geheime Gen-Experimente eines irren Wissenschaftlers auf, der den perfekten Super-Soldaten erschaffen will” …. Jaaaa, genau! Das schreit nach B-Movie, Direct-2-DVD und Jean-Claude van Damme… oder meinetwegen auch Til Schweiger, je nachdem, wer grad verfügbar ist.

Und so darf man sich nun bereits den Trailer dieses bestimmt großartig werdenden Films [hustet] ansehen und mit großen Augen und einem laut von sich gebendem “Ohhhh” und “Ahhhh” und “Uiiii” staunend diese absolut unspektakulären, entsetzlichen Szenen in sein Gehirn pressen. Nicht zu vergessen, es spielen Til Schweiger, Ralf Möller und Udo Kier in diesem “brillianten” Spektakel mit. [cry]

Zum Trailer: Klick mich !

Das PC Spiel Hitman ist wirklich eines meiner Lieblingsspiele. Dieses Spiel wurde ebenso verfilmt, auch nicht sonderlich toll. Da, wie ich finde, eine Storyline wie Hitman einfach nicht für Kinopublikum gedacht ist. Der Film war zwar ok, aber auch nur ok. Nicht so richtig berauschend.

Wo ich gerade bei Filmen bin, Cloverfield. Der Trailer machte den Film interessant. Der Film machte den Trailer interessanter. Vorallem in der Länge ziehe ich den Trailer dem Film vor. Ich sagte mir immer: “Schau noch länger, vielleicht kommt ja noch was gutes”. Das war wohl nix. Langeweile und Ernüchterung pur. Es endete im Halbschlaf.

arc.

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